Vorstand

1. Vorsitzende: Elke Wirtz
2. Vorsitzender: Matthias Warnberg
Kassiererin: Beate Rüttjes
Leitung Football: Sascha Krotil
Leitung Cheersport: Monique Pund
In der Mitgliederversammlung am 7.1. schied René Räckers nach 12(!) Jahren aus dem Vorstand aus. Ihn erwarten im familiären Kreis tolle Aufgaben, denen er sich primär widmen möchte. Vielen Dank René für deine jahrelange Arbeit für die Mammuts!
Homefield für die Mammuts
Der Rat der Stadt Münster hat beschlossen, dass die Mammuts eindlich eine feste Heimat in Hiltrup Ost bekommen sollen.
Geplanter Einzug: 2026
U16 & U19: Spielgemeinschaft Münster

Die U19- und U16-Mannschaft der Münster Mammuts und Münster Blackhawks werden in der kommenden Saison als Spielgemeinschaft “SG Münster” aufs Feld auflaufen!
Beide Vereine sind sich einig, dass es für den Football in Münster besser ist, wenn man gemeinsam voran geht, statt sich gegenseitig Konkurrenz zu machen. Gemeinsam sind wir stärker – insbesondere im Jugendbereich!
So werden die erfolgreichen Trainer beider Vereine nun zusammen über einen ausreichend großen Kader verfügen und der Coaching Staff der Teams wird breiter. Was für die Vereine ökonomisch aussieht, ist aber insbesondere ein Gewinn für alle Spieler.
16.4.: Ladies Scrimmage
22.4.: Seniors vs. Remscheid Amboss
29.4.: Seniors at Dortmund Giants
20.6.: Schulcamp Am Gymnsium Wolbeck
Auch in diesem Jahr dürfen wir im Rahmen des Schulsporttages wieder Schüler:innen aus Wolbeck mit unserem schönen Sport bekannt machen
14.10.: Ur-Mammuts feiern Jubiläum

Der Verein feiert dieses Jahr seinen 40. Geburtstag. Diese Vereinsgeschichte ist aber auch eine Geschichte vieler Menschen, die damals mit Ihrem Sport eine Innovation in Münster einführten.
Dass Sport verbindet zeigen unsere “Old Stars” regelmäßig. Natürlich kamen sie daher auch am Samstag 14.10.23 zu einem “Mannschaftstreffen” in ihrem Stammlokal “Metro” in Münster zusammen. Viele Spieler der ersten Generationen schwelgten in nostalgischen Erinnerungen, blickten aber auch mit Stolz auf die Entwicklung des Vereins, der sich in Münster etablieren konnte.
Andreas Rüttjes hatte eine Präsentation erstellt, so dass die Erinnerung auch mit Bildern verschiedenster Highlights unterstützt wurde. Eine mammutstarke Ausdauer bewies unser Old-Stars-Team auch wieder an diesem Abend. Sie haben gezeigt, dass gelebte Tradition nicht staubtrocken sein muss, im Gegenteil …
Der Termin zum goldenen Jubiläum ist bei Ihnen schon im Terminkalender eingetragen. Aber auch dazwischen wird unser Traditionsteam sicherlich den einen oder anderen “Trainingsabend” gemeinsam verbringen.
17.11.: Ehrung & Feier zum 40. Geburtstag

Am 17.11.2023 ehrte die Stadt alle Vereine, die in diesem Jahr ein Jubiläum feiern durften. An dem Abend wurde viele Vereine geehrt, die Mammuts stelten aber die stärkste Fraktion im Rathaus!
Oberbürgermeister Lewe hob in seiner Ansprache hervor, dass der Club, der vor 40 Jahren mit einem Männerteam angefangen hat, nun auch dem Cheersport ein zuhause bietet und Sport in allen Altersklassen anbietet.
Nach dem Empfang im Rathaus ging es dann rüber zu unser Party Location. Wir freuten uns, dass uns Galeria Kaufhof angeboten hat, in deren Restaurant zu feiern. Vielen Dank, für die schöne Location und die nette Unterstützung!
Die 1. Vorsitzende Elke Wirtz sagte in ihrer Ansprache, dass es sie Stolz macht, Vorsitzende eines solch tollen Vereins zu sein. An dem Abend waren von den Jüngsten bis zu den “Old-Stars” mehrere Mammut-Generationen vertreten. Marcus Burrichter konnte ein paar Anekdoten aus den Anfangsjahren des American Football in Münster erzählen.
Ein solcher Abend, ein solcher Anlass ist natürlich der beste Rahmen um besondere Leistungen zu ehren. Es war sicher der emotionale Höhepunkt, als Marion Küpper, die durch einen gesundheitlichen Schicksalschlag momentan im Rollstuhl sitzen muss, für ihr außerordentliches Engagement, selbst mit den Einschränkunge unter denen sie momentan leidet, eine ganz besondere Laudatio erhielt. Sie erhielt von den Mammuts lange standing ovations.
Da der Verein nun auch 40 Jahre alt geworden ist, war es dann auch an der Zeit, eine Hall of Fame zu eröffnen. Als erste Mammuts wurden dort aufgenommen
- Michael Schneider: Mitgründer und erster 1. Vorsitzender der Mammuts. Er hat diesen, zu der Zeit, exotischen Sport in Münster ein zu Hause gegeben
- Uli Ahlmeyer: seit über 30 Jahren ist Uli für die Mammuts in verschiedensten Rollen aktiv
- Marcus “Burri” Burrichter: eine lebende Vereinslegende. Mit seinem Einsatz hat er definitiv das Überleben des Vereins sichergestellt.
Alle 3 erhielten eine Ehrenurkunde und das “Red Jacket” der Mammuts.
Saison
Seniors
Oberliga
| A.Vampires | D.Giants | K.Ravens | M.Wolves | M.Wolfpack | Mammuts | R.Amboss | |
| Aachen Vampires | — | 13:28 | 7:38 | 6:36 | 14:30 | 59:0 | 20:0 |
| Dortmund Giants | 27:6 | — | 0:91 | 0:20 | 6:40 | 16:21 | 20:0 |
| Krefeld Ravens | 56:0 | 81:0 | — | 41:2 | 45:14 | 45:0 | 20:0 |
| Minden Wolves | 20:0 | 59:0 | 20:48 | — | 45:14 | 35:6 | 20:0 |
| Mönchengladbach Wolfpack | 26:12 | 56:13 | 7:40 | 21:33 | — | 17:0 | 20:0 |
| Münster Mammuts | 20:6 | 7:28 | 0:75 | 0:55 | 6:27 | — | 20:0 |
| Remscheid Amboss | 0:20 | 0:20 | 0:20 | 0:20 | 0:20 | 0:20 | — |
Tabelle
|
1 |
Krefeld Ravens |
12 |
24:0 |
600:50 |
|
2 |
Minden Wolves |
12 |
20:4 |
365:136 |
|
3 |
Mönchengladbach Wolfpack |
12 |
16:8 |
292:214 |
|
4 |
Dortmund Giants |
12 |
10:14 |
158:394 |
|
5 |
Münster Mammuts |
12 |
8:16 |
100:363 |
|
6 |
Aachen Vampires |
12 |
6:18 |
163:281 |
|
7 |
Remscheid Amboss |
12 |
0:24 |
0:240 |
Die Vorbereitung zur Saison 2023 begann für die Mammuts Senioren unter Neu-Head Coach Jonathan Kuban mit der Nachricht, dass man sich zum ersten Mal seit 3 Jahren nach einem neuen Quarterback umsehen musste, da Stamm-Quarterback Sven Reetz im Zuge seines Studiums ein Auslandssemester in den USA absolvieren würde. Da ein Großteil der Mannschaft aus dem vorherigen Jahr zusammenblieb plus man über den Winter einige neue Spieler dazugewinnen konnte gingen die Mammuts Senioren nichtsdestotrotz optimistisch in die neue Saison.
Die zweite Hiobsbotschaft folgte nur zwei Wochen vor Saisonbeginn mit dem Ausfall von Yannik Steinberg als Ersatz auf der QB Position, so dass Jonathan Senger unverhofft zu seinem Debut auf der so wichtigen Position kam. In der Woche vor dem ersten Spiel gab es dann aber auch einmal positive Nachrichten. Nach intensiven Gesprächen konnten sich Blackhawks und Mammuts darauf verständigen, dass die zweite Mannschaft der Blackhawks bei den Senioren der Mammuts mit einsteigt. Auf Grund der Regularien des Verbandes war dies allerdings erst zum dritten Saisonspiel möglich, so dass die Mammuts für die ersten beiden Spiele noch auf sich gestellt waren.
Das erste Spiel gegen den Remscheid Amboss mussten die Mammuts krankheitsgeschwächt mit einem äußerst dünnen Kader bestreiten. Dazu kam eine hartnäckige Rippenverletzung beim neuen QB Jonathan Senger, so dass das erste Spiel unglücklich 0:6 verloren ging.
Das sorgte dafür, dass man gegen die Dortmund Giants schon etwas unter Druck stand, da man auf Grund der zu erwartenden schweren Gegner wie die Krefeld Ravens und Minden Wolves nicht mit einer 0:2 Bilanz in die Saison starten wollte. Zwar weiterhin ohne die Jungs der Blackhawks, aber mit einem deutlich gestärkten Kader nach überwundener Krankheitswelle, konnte das Spiel mit 21:16 für die Mammuts entschieden werden.
Nun durften auch endlich die Jungs der Blackhawks mitmischen, so dass man frohen Mutes nach Aachen zum Auswärtsspiel fuhr, wo man prompt mit 0:59 verlor. Aber bereits in diesem Spiel zeigte sich das Gesicht, welches dieses Team ausmachen sollte. Obwohl man gerade einmal zwei Wochen miteinander trainiert hatte und einige der Jungs sich in ihrer Karriere mehrere Male bei hitzigen Spielen gegenüberstanden, zeigten sich trotz der klaren Niederlage keine Risse im Team. Jeder spielte für jeden, jede positive Aktion wurde ausgiebig vom ganzen Team bejubelt und es gab keinerlei Anzeichen für Risse in der Teamstruktur. Coach Kuban zeigte nach dem Spiel auch direkt auf, worum es vor allem in der Hinrunde der Saison gehen sollte: Die beiden Teams sollten zu einer Mannschaft zusammenwachsen. Die Ergebnisse wären zweitrangig, wichtiger sei es eine kohärente Mannschaft zu formen.
So war es für Coach Kuban dann auch nicht weiter schlimm, dass die nächsten drei Spiele gegen Krefeld, Mönchengladbach und Minden allesamt verloren gingen. Viel spannender war die Nachricht, dass es erneut Verstärkung für das Team geben würde. Nach dem Rückzug der Coesfeld Bulls wurde erneut der Großteil eines anderen Teams in die bestehende Mannschaft integriert. Und auch diesmal zeigte sich wieder wie gut die Dynamik in der Mannschaft inzwischen war, mit einer reibungslosen Aufnahme der Coesfelder Jungs in die Reihen der Mannschaft.
Das Ziel für die Rückrunde war dann auch klar. Mit einer inzwischen größtenteils zusammengewachsenen und eingespielten Mannschaft war es nun an der Zeit dies auch in den Spielen umzusetzen und als Siege zu veredeln. Im Rückspiel gegen Remscheid gelang dies bei bestem Footballwetter (Regen und Schlamm) auch auf Anhieb mit einem ungefährdetem 10:0 Sieg.
Auch gegen Minden zeigte man eine deutlich bessere Leistung als im Hinspiel, wobei sogar das Ergebnis von 6:35 für Minden noch einen Tick zu hoch war.
Gestärkt mit dem Sieg gegen Remscheid und der guten Leistung gegen Minden im Rücken ging es dann ins nächste Spiel gegen Dortmund. Mit einem Sieg gegen Dortmund wären die Abstiegssorgen passé und man könnte entspannt den Rest der Saison runterspielen. Wie es aber beim Football nun mal so ist muss auch jedes Spiel erstmal gespielt werden und am Ende stand eine bittere aber durchaus verdiente Niederlage von 7:28 für die Mammuts zu Buche.
Damit war man mittendrin im Abstiegskampf und musste auf einen Ausrutscher von Dortmund oder Aachen hoffen, um noch eine realistische Chance auf den Ligaverbleib zu haben. Vor dem nächsten Spiel erreichte die Mammuts dann die Nachricht, dass sich die Remscheid Amboss aus der Liga zurückgezogen hatten, wodurch die Niederlage der Mammuts im ersten Saisonspiel egalisiert wurde und sich die Ausgangslage leicht verbesserte. Nichtsdestotrotz war klar, dass für den Klassenerhalt ein Sieg gegen Mönchengladbach von immenser Bedeutung wäre. Daraus wurde allerdings leider nichts und nach einem hart umkämpften Spiel stand es am Ende 6:27 gegen die Mammuts.
Durch einen Sieg von Dortmund gegen Aachen standen die Tore für den Klassenverbleib aber weiterhin offen. Nun war aber allen klar, dass das Spiel gegen Aachen gewonnen worden musste. Und gewonnen wurde. Im Hinspiel noch 0:59 verloren zeigten die Mammuts wie weit sie inzwischen gekommen waren und wie stark das Team zusammengewachsen war und zeigten ihre beste Saisonleistung, welche mit einem 20:6 Erfolg belohnt wurde.
Durch die anschließende Niederlage der Aachener gegen Mönchengladbach war klar, dass die Mammuts nicht mehr auf einen der letzten beiden Tabellenplätze rutschen würden.
Somit konnte das letzte Spiel der Saison gegen Krefeld im Fußballstadion des KFC Uerdingen ganz entspannt als Highlight zum Abschluss der Saison mitgenommen werden. Auch hier war das Ergebnis am Ende herzlich egal.
Was bleibt abschließend zu dieser Saison zu sagen? Zu aller erst einmal, dass Sie als ein großer Erfolg angesehen werden kann (wenn man nicht zu sehr auf die Ergebnisse achtet). Drei Teams, die sich während einer laufenden Saison zusammengefunden haben und zu einem Team geworden sind. Ein Team bei dem am Ende jeder für jeden von der ersten bis zur letzten Minute gekämpft hat. Ein Team, welches sich fortlaufend immer weiterentwickelt und weiter gesteigert hat. Ein Team, welches eine Menge Spaß während der Saison hatte. Und ein Team welches heiß ist nächste Saison erneut anzugreifen!
Ladies

Endlich wieder Football. Nach zwei langen Corona-Jahren, in denen der Spielbetrieb für unsere Ladies eingeschränkt war, das Team Mitglieder und Leistungsträger verlor und sich neu zusammenfinden musste, konnte im Vorfeld des Jahres 2023 zumindest eines gesagt werden: Wir werden wieder spielen.
Es hatte sich ordentlich etwas getan in der Zwangspause. Der nun amtierende Headcoach Tim Küpper konnte für den Ligabetrieb auf einen neuen, aber hochmotivierten und im Vergleich zu den bisher gespielten Seasons personenstarken Coachingstaff bauen. Neben Offense-Koordinator Marius Strunk, der einzigen, auch durch Corona unveränderten Komponente im Trainergespann, fanden sich Defense-Koordinator Jonas Petsch, Linebacker-Coach Elias Funk, Line-Coach Leonard Kötter und Runningback-Coach Niels Dieckmann an der rot-weißen Sideline ein.
Auch das Team hatte einige neue Gesichter in seinen Reihen. Angeführt von den Veteranen Marielena Tenti, Jaqueline Lütkemeyer und Rebecca Musal auf Defense-Seite, sowie Veteran Marion Küpper, unterstützt von den Second-Years Katrin Bordewick, Lena Rethmann und Passgeberin Olivia Weber auf Seiten der Offense, betraten fast ausschließlich Rookies den münsteraner Football-Rasen. Das jüngste Mitglied der Herde, Defensive Back Lisa Walter, zählte beim Anpfiff des ersten Saisonspiels lediglich 15 Jahre, avancierte aber nach kurzer Zeit bereits zu einem Grundpfeiler der Mammuts-Defense.
Der Start der Ladies erwies sich als eher holprig. Vier Teams sollten in der Regionalliga NRW neben den Mammuts an den Start gehen, doch zog das Wolfpack aus Gladbach noch vor Saisonbeginn zurück. So blieben die Coesfeld Bulls, die Bielefeld Bulldogs und die Krefeld Ravens Ladies. Im ersten Spiel ging es für Münster nach Bielefeld, wo in der Radrennbahn der erste Härtetest anstand – und das ohne die verletzte Passgeberin Olivia Weber, für die Susanna Hoedt in die Bresche sprang. Zwar hatte es im Vorfeld gemeinsame Scrimmages mit Oldenburg und Krefeld gegeben, doch war die Nervosität deutlich zu spüren. Besonders Snaps waren in der ersten Hälfte der gesamten Saison ein wiederkehrendes Problem für die Ladies.
Noch schlimmer kam es, als innerhalb des ersten Quarters sogar zwei Mammuts das Feld vorzeitig verlassen mussten, ohne Chance auf Wiederkehr. In einer umkämpften Partie mussten sich die Ladies am Ende mit 18:14 geschlagen zeigen, doch konnten wir besonders für die Rookies festhalten: Wir können spielen.
Zwei Wochen später hatten wir die coesfelder Damen zu Gast auf dem Homefield des Schifffahrter Damms und sahen trotz mehrerer Ausfälle – die beiden Verletzungen aus dem Bielefeld-Spiel hatten sich als langfristige Angelegenheiten herausgestellt, außerdem war die etatmäßige Quarterback noch immer verhindert – zeigten sich die Ladies mehr als engagiert. Susanna trat erneut auf der Position der Passgeberin auf und machte ein ansehnliches Spiel, während die Defense ihr Schützenhilfe gab und selbst einen Safety beisteuerte. Endstand 14 : 6 und damit der erste Saisonsieg für Münster!
Dann kamen wieder zwei Wochen später die Ravens und bereits zum jetzigen Zeitpunkt der jungen Season hatte sich abgezeichnet, dass die krefelder Damen das „Team to beat“ sein würden, wenn irgendeine andere Mannschaft Ambitionen auf den Meistertitel haben wollte. Die Mammuts traten verhalten auf, versuchten aufgrund erneuter Lücken im Kader, mit zwei Tight Ends zusätzliche Kraft in den Lauf zu legen, doch wurden ihrerseits von den Ravens überrannt. Ein durchaus klares 06:28, was allerdings gleichzeitig den Gedanken eröffnete: Wir sind eigentlich besser als das.
In der Sommerpause wurde an Feinheiten gearbeitet, die Systeme auf beiden Seiten des Balles waren nun erprobt und für gut befunden worden, und so starteten die Ladies im August auf coesfeld’schem Grün in die zweite Hälfte der Saison. Die nun wieder vollständige Offense trat an und fand sich gleich vier Mal in der Endzone der Bulls wieder, schön verteilt, zwei Mal durch die Luft und zwei Mal am Boden. Die Defense wollte dem in nichts nachstehen und sorgte ebenfalls dafür, dass sie auf das Scoreboard kam, sodass Münster siegreich mit 14:36 die Heimreise antrat.
Es folgte das Rückspiel gegen Bielefeld und die Ladies hatten sich die Erinnerung aus dem Saisonauftakt zu Herzen genommen. Vergessen waren die vielen verunglückten Snaps und der Ball wurde mit großem Erfolg durch die Luft bewegt. Topscorer Lena kämpfte sich gleich zwei Mal in die Endzone, Susanna ein Mal, und die Defense um Jaqui schickte die Bulldogs höflich aber nachdrücklich mit 20:06 wieder nach Hause.
09.09. Letztes Saisonspiel. Die Meisterschaft ist bereits entschieden, Krefeld würde auch bei einer Niederlage die Tabellenspitze behalten, hatten unsere Damen doch in der Hinrunde nicht nur gegen die Ravens, sondern auch gegen Bielefeld verloren. Zusätzlich trat Münster bei der punktstärksten Offense der Liga an, die bist jetzt in jedem Spiel durchschnittlich unfassbare 54 Punkte erzielt hatte. Ein letztes Mal Footballspielen für dieses Jahr. Eigentlich ging es um nichts. Eigentlich.
Denn für die Ladies ging es an diesem Tag scheinbar um alles. Und vor allem darum, sich selbst zu beweisen: Wir können spielen.
In einem unbeschreiblichen Spiel wurde der bis dato ungeschlagene Tabellenerste von unseren Ladies gewogen – und für zu leicht befunden.
Sechs Mal erreicht der Ball für einen Touchdown in diesem Spiel die Endzone, und sechs Mal ist Münster das Team, das jubelt. Die Offense ist schier unaufhaltsam unterwegs.
Und auf der anderen Seite? Alexandra Brockschmidt, eines der vielen neuen Gesichter in der Verteidigung der Mammuts, führt von der Feldmitte aus eine perfekte Defense an. Der Luftraum ist dank Laura Steinhoff und unserem Jung-Mammut Lisa nicht mehr als Sperrgebiet, und wenn es überhaupt eine Ballträgerin durch die massive Wand aus Marielena, Jaqui und Alex Menge schafft, erwartet sie das Minenfeld der Linebacker Luna Böhmer, Meta Wieland und nicht zuletzt Alexandra selbst. No chance. No points.
Münster siegt in Krefeld mit 00:42.
„Rückblickend kann man sagen, dass wir uns über die Saison hinweg spielerisch immer weiter gesteigert haben, und das hat man heute auch gesehen“, resümiert Headcoach Tim diplomatisch im Anschluss. Um dann grinsend hinzuzufügen:
„Man, was für eine geiles Spiel! Was für eine geile Season! Ich bin so stolz auf euch!“
